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Hier mal eine kleine Beschreibung meiner Arbeit. Also meine Arbeit als Paläontologin ist sagen wir mal 30 Prozent Geländearbeit und 70 Prozent im Büro und Labor.
Was mach ich im Gelände und vor allem wo. Meine Arbeitsgebiete liegen in Südost Frankreich und in Texas (ja ich war schonmal da und habe mir auch eine Cowboyhut sowie Stiefel mitgebracht).
Ich fahre also dort hin, schaue mir das Gelände an, nehme die Gesteinsprofile auf und nehme pro Gesteinsschicht oder manchmal auch in regelmäßigen Abständen Proben aus dem Gestein.
Diese Proben bereite ich im Labor auf und untersuche sie dann nach Foraminiferen. Foraminiferen sind Einzeller mit einem kalkigen oder manchmal auch sandigem Gehäuse. Es gibt sie am Boden oder auch im Wasser treiben. Ich schaue mir die an die im Wasser treiben, das Plankton.
Das es sich schneller, auch in der Vergangenheit über die Weltmeere verbreitet hat.
Ich schreibe Vergangenheit, den die Zeit in der ich arbeite liegt rund 100 Mio. Jahre zurück, die Kreide Zeit .
Nun Ziel ist es zu schauen wie sich bestimmte Arten über die Meer verbreitet haben, viel schnell und dann Rückschlüsse auf die Meeresströmungen zu machen. Wenn dies weis kann man eventuell auf das Klima, das ja eng mit dem Meer verbunden ist zu schließen.
Klingt trocken, naja teilweise ja, teilweise nein (sonst würde ich es ja nicht machen). Es macht Spaß im Gelände zu sein, die Laborarbeit auch, anstrengend ist nur das sogenannte „Auszählen“ am Mikroskop. 6 Stunden am Tag am Mikroskop und man kriegt nen Föhn.
Das nächste mal mehr, bis dann.

27.3.12 12:36

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