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Hier mal eine kleine Beschreibung meiner Arbeit. Also meine Arbeit als Paläontologin ist sagen wir mal 30 Prozent Geländearbeit und 70 Prozent im Büro und Labor.
Was mach ich im Gelände und vor allem wo. Meine Arbeitsgebiete liegen in Südost Frankreich und in Texas (ja ich war schonmal da und habe mir auch eine Cowboyhut sowie Stiefel mitgebracht).
Ich fahre also dort hin, schaue mir das Gelände an, nehme die Gesteinsprofile auf und nehme pro Gesteinsschicht oder manchmal auch in regelmäßigen Abständen Proben aus dem Gestein.
Diese Proben bereite ich im Labor auf und untersuche sie dann nach Foraminiferen. Foraminiferen sind Einzeller mit einem kalkigen oder manchmal auch sandigem Gehäuse. Es gibt sie am Boden oder auch im Wasser treiben. Ich schaue mir die an die im Wasser treiben, das Plankton.
Das es sich schneller, auch in der Vergangenheit über die Weltmeere verbreitet hat.
Ich schreibe Vergangenheit, den die Zeit in der ich arbeite liegt rund 100 Mio. Jahre zurück, die Kreide Zeit .
Nun Ziel ist es zu schauen wie sich bestimmte Arten über die Meer verbreitet haben, viel schnell und dann Rückschlüsse auf die Meeresströmungen zu machen. Wenn dies weis kann man eventuell auf das Klima, das ja eng mit dem Meer verbunden ist zu schließen.
Klingt trocken, naja teilweise ja, teilweise nein (sonst würde ich es ja nicht machen). Es macht Spaß im Gelände zu sein, die Laborarbeit auch, anstrengend ist nur das sogenannte „Auszählen“ am Mikroskop. 6 Stunden am Tag am Mikroskop und man kriegt nen Föhn.
Das nächste mal mehr, bis dann.

27.3.12 12:36, kommentieren

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So nun aber zum Thema Mode. Das letzte mal habe ich euch ja meine berufliche Kleidung beschrieben nun kommt aber als Ausgleich der private Stil, wie ich dann im Büro und in der Uni aufschlage.
Wie ich darauf gekommen bin war ja die Ausstellung, dort wird gesagt das sich die Mode zwischen den beiden Polen Konformismus und Individualität bewegt. Als zwischen ich will das anziehen was ich mag und dem ich ziehe das an was alle tragen, weil es Mode ist.
Viele möchten auffallen aber dann doch nicht so sehr, das heißt für mich, es leider nur wenige gibt die mich verstehen. Ich trage auch privat das was ich mag unabhängig was die Masse denkt.
Letzte Woche zum Beispiel habe ich in „News aus der Trachtenwelt“ eine Bluse entdeckt die mir gefallen hat, sie passt wunderbar zu einer meiner Jeans, dazu Chucks. In der Kombination hat es nicht von Trachtenmode, keiner der mich so sieht denkt da sich da von einer Internetseite über Trachten habe.
Ich habe von einer Afghanen Hose (das ist eine wo der Schritt auf der Höhe der Wade ist) bis zum einen kleinen grauen Etuikleid für Businesstermine alles im Kleiderschrank. Ich mag es nicht mich in eine Kategorie einordnen zu lassen. Heute zum Beispiel Trage ich eine Hose mit Karos und dazu meine geliebten Chucks in Cappuccino Farbe. Oberteil ist ein schlichte Langarm Shirt und ne Strickjacke dazu. Was ich morgen trage, keine Ahnung, vielleicht tauche ich da mal mit einem Kleid auf der Arbeit auf. Hängt auch davon ab ob ich im Labor was tun muss, da sind Hose Pflicht. Bis zum nächsten Mal, da schreibe ich dann was über die Arbeit.

18.3.12 20:36, kommentieren

Mode und ICH

Mode setzt Zeichen, wie in einer Ausstellung in Frankfurt gezeigt wird. Man ich würde gerne dort hin mir die Ausstellung ansehen. Mich interessiert Mode sehr, mehr als Filme und Musik. Ich würde mich aber nicht als Fashionista bezeichnen, es ist er eher eine Leidenschaft. Ich renne nicht jedem Trend hinterher, ich such mir aus was ich gerne trage. Ich interessiere mich auch für historische Kleidung. Dabei habe ich nichts mit Mode beruflich zu tun. Ich bin Geologin, besser noch Paläontologin, also die mit den Dinos, Fossilien und so. Aber wahrscheinlich gerade weil ich einen Teil meines Lebens in Geländekleidung verbringe interessier ich mich so sehr dafür, als Ausgleich. Damit ihr euch Geländekleidung vorstellen könnt, hier mal eine Beschreibung. Die Schuhe sind mittlerweile 15 Jahre alte Berg und Wanderstiefel, ziemlich klobig. Dazu eine Alte Bundeswehrhose, dicke Socken, dazu ein T-Shirt, Bluse oder Hemd, Pulli und Fleece plus Regenjacke. Alles sollte nicht zu teuer sein, weil in der Natur kann schon mal was kaputt gehen und dann wäre es schade darum wenn es sehr teuer war. Das einzige wo ich wirklich Wert auf Qualität gelegt habe waren die Schuhe, der Fleece und die Regenjacke. Da zu sparen rechnet sich nicht und ist gefährlich besonders bei den Schuhen. Wenn man in den Bergen ausrutscht dann ist das mal nicht so gut und sau gefährlich. Im Sommer kommt dann auch immer noch ein Hut dazu, Sonnenschutz ist einfach wichtig für jemanden wie mich, ich bin blond und ein sehr heller Hauttyp. So nun ist es spät ich muss los, bis zum nächsten mal, vielleicht, dann auch mehr über Mode.

7.3.12 22:35, kommentieren